07.09.09 0 Comments
Weiterarbeiten ja, allerdings stark vermindert – halbtags oder seltener.
Viel eher würde ich mir die Zeit nehmen, mein ohnehin vorhandenes Einkommen zu verwenden (was ja kaum geht wenn man viel arbeitet)
Weiterarbeiten ja, allerdings stark vermindert – halbtags oder seltener.
Viel eher würde ich mir die Zeit nehmen, mein ohnehin vorhandenes Einkommen zu verwenden (was ja kaum geht wenn man viel arbeitet)
Ich würde genauso weiterarbeiten wie bis jetzt. Eigentlich würde sich gar nichts bei mir ändern. Bin selbstständig und Zeit war mir immer schon wichtiger als Geld. Ich bin in der glücklichen Lage, eine hochpreisige und nachgefragte Dienstleistung anzubieten, kann also wenn mir danach ist von einem Tag Arbeit die Woche locker passabel leben. Diese Freiheit wünsche ich allen. Es lohnt sich!
Ich würde meine Selbstständigkeit weiterführen und damit aber besser klarkommen, da der große Aufwand für Buchführung wegfällt, wenn im gleichen Zuge die Steuer reformiert wird.
Ich bin studierter Kommunnikationsdesigner und ich liebe schöne Dinge. Leider ist der Berufseinstieg in dieser Branche eher ein Sklaveneinstieg, womit ich mich einer Anstellung verwehrt habe und mich Selbstständig machen musste, damit mein Leben nicht fremdbestimmt verläuft. Mehrfache Praktikas, (moderne Versklavung zumindest in der Medienbranche) unbezahlte Überstunden, Arbeit am Wochenende, keine Tarifbezahlung etc. lassen mich an meiner Branche stark zweifeln. Daher habe ich den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Ob das der bessere Weg war frage ich mich immer wieder. Mein Lebensstatus hat sich seit Beginn meines Studiums 2002 kaum geändert. Ich bin immer noch auf ein WG-Leben angewiesen und große Sprünge lassen sich mit meinem Einkommen nicht machen. Allerdings achte ich ja auch darauf, dass Ich neben der Arbeit auch immer noch Zeit zum leben (genießen) habe.
In meinem Bekanntenkreis kenne ich niemanden, der mit Ende zwanzig bereits ein Haus gebaut hat. Ein eigenes Auto besitzen auch nur sehr wenige.(Wenn ich mir die Generation meiner Etern anschaue, hatten die bereits mit mitte zwanzig Ihr viertes Auto gefahren und ein Haus auf Kredit gebaut. Heute haben sie mehr oder weniger ausgesorgt. Meiner Generation scheint dieser Lebenslauf zu einem hohen Prozentsatz verwehrt zu werden.Man hat als junger Mensch das Gefühl in seiner persönlichen Entwicklung ausgebremst zu werden. An Familienplanung ist weissGott nicht zu denken. Außer man findet sich damit ab, dass man keine Zeit für Erziehung hat und mittelfristig kleine Monster züchtet. Oder man nimmt sich die Zeit für Erziehung und isst nur noch Kartoffeln mit Quark. Wo bleibt dann aber die Lebensqualität und das Teilhaben am gesellschaftlichen, kulturellen Leben? Die Politiker wundern sich, dass gerade Akademiker kaum noch Kinder bekommen und beklagen den demografischen Wandel und die Probleme die damit einher gehen.
Da die Relation zwischen Leistung und Lohn meilenweit auseinander liegen, macht es aber auch kaum Sinn eine Familie zu gründen, da die Grundvorraussetzungen nicht stimmen. Das erste was ich mit einem Grundeinkommen machen würde, wäre mit meiner Freundin zusammenziehen und eine Familie gründen. Und als freier Designer unser Auskommen weiterhin unterstützen.
Ich würde entspannter arbeiten, dabei sicher öfter einen weniger attraktiven Auftrag ablehnen und die gewonnene Zeit in die Weiterentwicklung und Aquise stecken. Diese eigentlich wichtigen Dinge bleiben leider meist wegen des Alltagsgeschäfts auf der Strecke. Auch würde ich einige von mir ungeliebten Arbeiten versuchen auf andere zu verteilen, z.B. Steuererklärung, Wohnungsreinigung, Auto putzen… Und ich würde alles viel gelassener angehen können, der Druck im Kopf wäre schon erheblich reduziert. Und öfter mal einen Tag frei
Ich würde mich auf das konzentrieren was ich sinnvoll und nützlich finde, das heißt auch meine Arbeitszeit soweit zu reduzieren, dass noch ein stressfreies soziales Leben möglich ist. Wahrscheinlich würde ich aber erstmal mein Abitur machen – um mir zu beweisen, dass ich es kann. Danach würde ich mich vermutlich selbständig machen.
Zuerst würde ich meine Wanderschuhe auspacken und mir die Welt noch einmal neu ansehen.Dann alles besser machen und meine Lebensqualität erhöhen. Ehrenämter gewissenhafter ausüben und mehr Fortbildungen nutzen. Inzwischen hätte sich die Welt und ich wahrscheinlich grundlegend geändert und ich müßte mir eine neue Beschäftigung suchen.
Ohne ständig auf die existenzsichernde Finanzlage schauen zu müssen ist vieles ungehemmter möglich. Gedanken und Kreativität gewinnen an Bedeutung, da sie durch freiere Zeiteinteilung in den Vordergrund treten.
Ich selbst würde weiterhin arbeiten weil ich denke, dass ohne auslastende Beschäftigung über Jahre das Leben kaum Sinn ergäbe. Nur kann ich dann bestimmter auswählen, was mir wichtig ist, z.B. Zeit in geistige und persönliche (Weiter-)Bildung investieren. Um Energie zu tanken, wäre auch ein Urlaub über 2 Wochen hinaus keine Unmöglichkeit mehr.
Ich würde versuchen, mehr Kinder in die Welt zu setzen, als ich mir im Moment leisten kann. Ausserdem würde ich versuchen, ein Musikfestival ins Leben zu rufen und meine bisherige Selbständigkeit auch weiterhin ausüben. Aber mit weniger Sorgen…
Zunächst fliege ich für 6 Monate weg und überlege mir, was ich mit meinem neuen selbstbestimmten Leben machen möchte. Gestärkt und voller Ideen komme ich zurück und stürze mich in die Arbeit, bis es kracht und ich am Ende meines Lebens, saft- und kraftlos zusammenbreche
Weniger Arbeiten, die gewonnene Zeit für Soziales und “brotlose Kunst” nutzen.