Was würden Sie tun, wenn Sie ein bedingungsloses Grundeinkommen bekämen?



Würden weiter arbeiten: 89% (878) 
Würden nicht weiter arbeiten: 11% (111) 

15.01.10 0 Comments

Ich würde endlich wieder leben und nicht mehr nur überleben oder ums Überleben kämpfen! Ich würde endlich wieder in Würde leben! Ich habe eine schwerbehinderte Tochter, die eine ganztägige 1:1-Betreuung braucht, damit es ihr richtig gut geht. Auch sie würde vom Grundeinkommen profitieren.

Vielleicht würde ich mich mit einer kleinen Sache selbständig machen (Ideen habe ich, aber alleine davon leben könnte ich nie), und zwar so, daß ich meine Tochter bei den Arbeiten beteiligen kann. Ich möchte, daß sie einmal nicht in einer Behindertenwerkstatt vom normalen Leben ausgeschlossen wird, sondern daß sie weiterhin so wie jetzt (sie geht nicht in eine Sonderschule, wo sie schon jetzt vom Leben der anderen abgeschitten wäre) mitten unter all den anderen, meist nicht-behinderten Menschen leben darf.

Auch wenn ich nicht erwerbstätig bin, würde ich doch im Wesentlichen das weiterarbeiten, was ich bisher mache. Es ist Arbeit, auch wenn es kein Broterwerb ist. Pflege ist sogar sehr harte Arbeit, vor allem, wenn man dabei nachts auch noch öfter raus muß.

Außer der Pflege und Betreuung meiner Tochter beschäftige ich mich schon seit einiger Zeit mit dem Thema Bildungs-Freiheit, zuletzt auch zunehmend mit dem Thema Machtmißbrauch der Jugendämter (Kinderklau). Ich würde mich auf beiden Gebieten weiterhin engagieren, ich würde mich evt. mehr dafür einsetzen, denn viel Energie, die ich jetzt in Bürokratiekram stecken muß, wäre dann frei. Zum Thema Bildungs-Freiheit (schulfrei leben und lernen) würde ich ein Buch schreiben.

Außerdem würde ich ab und zu mal wieder verreisen, mit Auto und Zelt in Europa. Natürlich zusammen mit meiner Tochter.

14.01.10 0 Comments

Ich würde mich mehr den menschlichen Seiten des Lebens widmen, die leider in der heutigen Zeit auf der Strecke bleiben.

Für mich sinnvolle Arbeit für mein Wohl und das Wohl Aller würde ich tun.

30.07.09 0 Comments

Das selbe wie jetzt aber ohne Bauchschmerzen (dass ich aus meiner Lernerei, ERziehungurlaub und beginn eines bislang nicht kommerziellen Buisiness gerissen würde und mein Leben auf gib und nimm basis weiter ausbauen anstatt an Strategien der SElbstvermarktung zu arbeiten, ich würde mich und meine beruflichen und privaten absichten ehrlich äußern und wäre in allen Lebensfragen als Mensch ein adäquater Verhandlungspartner, keine Abhängige Gestalt, von der man Anpassung fordert oder der man Untergang wünscht). Und ich würde keine Arbeit suchen, sondern einfach in Ruhe meine (momentan unbezahlte) Arbeit nach meinen Kräften machen… für den Urlaub und sonstige Extras würde ich zusätzlich arbeiten und fände den Wechsel der kurzfristigen und stupiden Jobs, die aber gemacht werden müssen, ganz o.k.
Arbeit ist zuweilen notwendig, sie sollte aber keine gesellschaftlich verankerte Notwendigkeit sein, das nimmt ihr selbst den Sinn.
Auch als Wissenschaftler, Künstler oder Denker sollte man mal anpacken, aber nicht die Karriere als solcher aufgeben müssen, wenn man dafür keinen Markt findet. Das Grundeinkommen würde mich offiziell zu dem berechtigen, was ich eigentlich bin. Eine unabhängige Forscherin, Mutter, Kollegin und Helferin, die aber auch Hilfe in Anspruch nimmt und nur selbstbestimmt und ohne Behördenstress wirklich leistungsfähig ist.
Ich hätte mehr Zeit, weil ich nicht mehr nach Wegen suchen müsste, mir mein Grundeinkommen und das anderer zu rechtfertigen.
Mein Kind und andere Kinder wären nicht mehr “Hobby” ihrer reichen oder armen Eltern, sondern endlich offiziell Aufgabe der ganzen Gesellschaft.
Unterhaltsstreitigkeiten wären quasi überflüssig, so dass ich auch an diesem Thema nicht mehr arbeiten müsste und mehr Zeit für sinnvolles Friedliches hätte.

29.03.09 0 Comments

Es war mir nie möglich, meinen Willen aufzugeben, bzw. meine Seele zu verkaufen. Immer hielt mich etwas in meinem Innern zurück. Und es war sogar stärker als die Existenzangst. Mein Gefühl ist: Mich selbst aufzugeben bedeutet, nicht mehr zu existieren.
Ich spüre einen Drang, genau das, was sich in mir eingestellt hat, auch anderen Menschen zu ermöglichen. Die Freude am Leben, die Liebe, die Sensibilität, das Mitgefühl.
Ich werde mich – ohne abgelenkt zu sein – für die Würde des Menschen einsetzen. Weil ich nicht anders kann. Geschützt werde ich sein – wie eine Pflanze, der man genug Wasser, das passende Klima und einen nahrhaften Boden gibt. Geschützt, um mein volles Potenzial zu entfalten; und damit auch meinen Mitmenschen zu ermöglichen, das Leben und sich selbst zu Lieben.
Seit ich mich mit dem BGE beschäftige, weine ich sehr viel. Denn noch nie habe ich so viel Bestätigung erfahren. Noch nie habe ich mich so gesund und richtig auf der Erde gefühlt.
Mit dem, was ich TATSÄCHLICH geben kann, möchte ich Menschen ermöglichen, sie selbst zu sein.
Ich habe bereits damit begonnen!

21.04.08 0 Comments

Endlich in Ruhe Filme schreiben ohne Gelddruck und Kreativität-tötende Zwangsbeschäftigung zur Sicherung halbwegs würdevoller Existenz. Sozialen Ausgleichsdienst in Kitas, Armenküchen o.ä. Einrichtungen.

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