Was würden Sie tun, wenn Sie ein bedingungsloses Grundeinkommen bekämen?



Würden weiter arbeiten: 90% (1021) 
Würden nicht weiter arbeiten: 10% (110) 

13.02.11 0 Comments

ich würde weitermachen, was ich sowieso mache: meine heilpraxis betreiben. mit dem unterschied: ohne existenzangst, mehr freiheit, mehr selbstverwirklichung, mehr gelassenheit, mehr freude, da weniger druck, kreativer…..
nebenbei: mein ganzes leben wäre dadurch anders verlaufen: ich hätte freudiger und sorglos mein kind großgezogen, meine gesundheit nicht ruiniert, wäre kein bittsteller gewesen, hätte keine demütigungen und entwürdigungen erlaubt, ich hätte mich als mensch gefühlt!!! ich hätte in meiner freizeit gesangsunterricht genommen, evtl in einer theatergruppe mitwirken können, meiner tochter den ein oder anderen sehnlichen wunsch erfüllt (alle ihre wünsche waren schön, nicht materiell, getragen von dem wunsch, sich selber zu entdecken). ich hätte auch als frau ein anderes leben gehabt und hätte auch jetzt ein anderes leben! ich würde mich nicht mehr unterordnen und würde immer frei entscheiden können….
wissen sie eigentlich, dass wirkliche liebe immer wirkliche freiheit als voraussetzung braucht? grundeinkommen/finanzielle/wirtschaftliche unabhängigkeit würde so manches blöde spiel entlarven und basis sein für neue, echte liebesbeziehungen! grundeinkommen macht menschen fei! sie werden endlich wirklich mensch, mit all den göttlichen innewohnenden kräften und begabungen!!!!!!

22.09.10 0 Comments

Eine kulturelle Revolution! Man stelle sich vor, wie die Menschen die wahrhaftige Chance bekämen, das mechanische Drehen ihrer Hamsterräder ökonomischer Abhängigkeiten eigenständig zu kontrollieren.

Und sich ihrer eigenen menschlichen Größe bewusst werden, das man denen, denen es schon lange schwindelig ist oder gar übel wurde, gerade jenen den Schlüssel der Freiheit zu überlassen, um das rostige Tor nach langer Zeit endlich aufzustossen. Sicherlich werden sie noch benommen sein, eher heraus taumelnd, vielleicht erst langsam wieder ihr Gleichgewicht findend. Vielleicht müssen sie sich zunächst auch erst einmal an einen nahen Menschen stützen, stabilisierende Gemeinschaften und Vorbilder erleben. Doch das irrsinnige Anpeitschen im Takt des Hamsterrads ist endlich verklungen und in der Ruhe hört man seine eigenen Gedanken.

Und wenn es dann den Menschen wieder einmal schwindelig werden sollte, dann werden es zukünftig jedenfalls nicht mehr die Hamsterräder sein. Den um diese können sie dann auf ihrem individuellen Lebensweg von nun an einen großen Bogen machen, ohne dabei Gefahr zu laufen auf einem Holzweg auszurutschen.

Was würde ich tun?

Ich würde mit Spannung die individuellen Veränderungsprozesse bei den Menschen beobachten, ob in der Familie, im Freundeskreis oder in unserem Land. Und welche der vielen gesellschaftlich ungelösten Probleme im Zuge dann deutlicher hervortreten würden – denn die Augen davon abwenden fällt um so schwerer, wenn die übrige Welt beim Wettkampflauf nicht so unheimlich schnell an einem vorbeizieht, schliesslich beissen heute den Letzen die Hunde.

20.10.06 Kommentare deaktiviert

Man würde sich weniger Sorgen um Zukunft und Existenz machen, Man kann entspannter Leben, hat weniger Stress und mehr Zeit für Dinge die einem persönlich wichtig sind. Wäre zu schön um wahr zu sein!

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