Was würden Sie tun, wenn Sie ein bedingungsloses Grundeinkommen bekämen?



Würden weiter arbeiten: 89% (878) 
Würden nicht weiter arbeiten: 11% (111) 

01.09.09 0 Comments

Ich würde mich selbstständig machen, und Videospiele wie ein Künstler entwickeln – mit neuen Ideen, origineller Ästhetik und dem Menschen als Spieler im Vordergrund (und nicht nur als Kunden). Wirtschaftliche Aspekte würden nicht mehr so starken Einfluss auf Inhalt und Gestaltung des so von mir geschaffenen Kulturguts “Spiel” nehmen.
Ich würde mich in den manchmal vorkommenden Kreativpausen weiterbilden und hätte viel, viel weniger Sorgen, meine Familie zu ernähren.
Ich würde mich außerdem vermehrt Forschung und gemeinnützigen Projekten zur Verfügung stellen, da meine Zeit freier einteilbar wäre und ich meine Interessen, die nicht direkt finanziell profitabel sind, endlich genau so entfalten könnte, wie die anderen.

12.07.09 0 Comments

Ich würde meine kleine Unternehmung weiterhin aufbauen, weil ich sicher bin, daß sie in diese neue Gesellschaft heineingehört. Allerdings würde es mir eine finanzielle Basis geben, die so nicht habe. Ich müßte nicht mehr kämpfen. Ich möchte Arbeitsplätze schaffen und dazu beitragen, daß sich in Unternehmen eine neue Kultur breit macht. Ich könnte auch mal richtigen Urlaub machen, ich hätte es leichter und würde mich sicherer fühlen. ich möchte mich auch politisch für diesen wandel einsetzen, denn er war schon immer mein Traum :-)

02.05.09 0 Comments

Ich würde meine Selbstständigkeit weiterführen und damit aber besser klarkommen, da der große Aufwand für Buchführung wegfällt, wenn im gleichen Zuge die Steuer reformiert wird.
Ich bin studierter Kommunnikationsdesigner und ich liebe schöne Dinge. Leider ist der Berufseinstieg in dieser Branche eher ein Sklaveneinstieg, womit ich mich einer Anstellung verwehrt habe und mich Selbstständig machen musste, damit mein Leben nicht fremdbestimmt verläuft. Mehrfache Praktikas, (moderne Versklavung zumindest in der Medienbranche) unbezahlte Überstunden, Arbeit am Wochenende, keine Tarifbezahlung etc. lassen mich an meiner Branche stark zweifeln. Daher habe ich den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Ob das der bessere Weg war frage ich mich immer wieder. Mein Lebensstatus hat sich seit Beginn meines Studiums 2002 kaum geändert. Ich bin immer noch auf ein WG-Leben angewiesen und große Sprünge lassen sich mit meinem Einkommen nicht machen. Allerdings achte ich ja auch darauf, dass Ich neben der Arbeit auch immer noch Zeit zum leben (genießen) habe.
In meinem Bekanntenkreis kenne ich niemanden, der mit Ende zwanzig bereits ein Haus gebaut hat. Ein eigenes Auto besitzen auch nur sehr wenige.(Wenn ich mir die Generation meiner Etern anschaue, hatten die bereits mit mitte zwanzig Ihr viertes Auto gefahren und ein Haus auf Kredit gebaut. Heute haben sie mehr oder weniger ausgesorgt. Meiner Generation scheint dieser Lebenslauf zu einem hohen Prozentsatz verwehrt zu werden.Man hat als junger Mensch das Gefühl in seiner persönlichen Entwicklung ausgebremst zu werden. An Familienplanung ist weissGott nicht zu denken. Außer man findet sich damit ab, dass man keine Zeit für Erziehung hat und mittelfristig kleine Monster züchtet. Oder man nimmt sich die Zeit für Erziehung und isst nur noch Kartoffeln mit Quark. Wo bleibt dann aber die Lebensqualität und das Teilhaben am gesellschaftlichen, kulturellen Leben? Die Politiker wundern sich, dass gerade Akademiker kaum noch Kinder bekommen und beklagen den demografischen Wandel und die Probleme die damit einher gehen.
Da die Relation zwischen Leistung und Lohn meilenweit auseinander liegen, macht es aber auch kaum Sinn eine Familie zu gründen, da die Grundvorraussetzungen nicht stimmen. Das erste was ich mit einem Grundeinkommen machen würde, wäre mit meiner Freundin zusammenziehen und eine Familie gründen. Und als freier Designer unser Auskommen weiterhin unterstützen.

23.01.09 0 Comments

Als Jungunternehmer würde ich genau so wie jetzt arbeiten.
Ich würde mehr Zeit in Open Source Projekte investieren.
Es ist wie man schon sagte die Möglichkeit den Leuten auf auf gleicher Ebene zu begegnen.
Das BGE steht für mich als eine Möglichkeit einen Schritt zurück zu machen in eine Sozial und Welt verträgliche Haltung in der es nicht darum geht exponentiell zu wachsen und auf der Strecke die Armen zu verlieren.
Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen und das Zinssystem abschaffen, das Geld an die Goldmenge anzugleichen die ein Staat besitzt.
Geld “arbeitet” meiner Meinung nicht und soll sich auch nicht durch Inzucht vermehren (nicht + und nicht -)

23.01.09 0 Comments

Ich würde weiter meiner Berufung folgen, selbständig bleiben. Es wäre eine völlig neue Kalkulation möglich, wir könnten unsere Kulturgüter, wie z.B. Bücher, viel einfacher vertreiben.

Heute müssen wir bangen, dass wir soviel einnehmen, dass wir davon leben können, morgen wäre das BGE eine Art Vorschuss des Staates, der sich per Konsumsteuer die Investition wieder holt. Das BGE (+Konsumsteuer) ist also kein geschenktes Geld, es ist eine andere Art den Wirtschaftskreislauf zu gestalten.

28.05.07 Kommentare deaktiviert

Ich würde etwas lerenen, was mir Spaß macht. Wenn ich mich nicht ums Geld kümmern müsste, würde mir sehr wenig zum Leben reichen. Dafür könnte ich mir die Zeit leisten mich endlich mal mit Kunst und Philosophie zu beschäftigen.

13.12.06 Kommentare deaktiviert

Ich würde weiterstudieren und das Studium noch etwas ausweiten um mal über den “Tellerrand” zu schauen. Neben dem Studium würde ich mich gerne Ehrenamtlich für eine Hand voll Vereine einsetzen, die sich mit ausserschulischer Bildung befassen! Solche Tätigkeiten kann man heute leider noch nicht ausüben, wenn man sich um seine finanzielle Existenz ständig sorgen muss.

11.11.06 Kommentare deaktiviert

Ich würde nicht mehr bei www.gegen-hartz.de vorbei schauen, weil es endlich kein Hartz IV mehr geben würde! Danach würde ich mehr Spiegel Kultur lesen und mich am Theater engagieren.

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