Was würden Sie tun, wenn Sie ein bedingungsloses Grundeinkommen bekämen?



Würden weiter arbeiten: 89% (884) 
Würden nicht weiter arbeiten: 11% (110) 

02.03.10 0 Comments

Ich finde die Idee super.
Ich finde, wir aollten die positiven Aspekte weiter tragen.
Wie genau das passieren soll (Grundeinkommen=Wirklichkeit)weiß ich überhaupt nicht.
Ich würde noch mehr Kontakte machen zu Menschen, Vereinen, Geschäftsleuten, Webseitenbetreibern und ihnen meine Hilfe anbieten.
ch würde mehr zu Veranstaltungen, Messen, Vorträgen, Meinungsaustauschen usw. fahren.
Ich würde meinen Kinden noch viel mehr Möglichkeiten bieten, sich zu entwickeln, in dem ich schaue, daß ich sie persönlichkeitsgerecht in verschiedener Richtung unterstütze. (Seminare, Freizeitgestaltungen, Treffen mit Eltern und Kinder, Zusammenarbeit mit interessierten Personen usw.)
Ich würde viel Geld spenden, aber nur an von mir persönlich ausgewählten Konzepten oder Familien…

P.S. ich denke, das alles kann und will ich auch so machen, ohne Grundeinkommen.
Das ist für mich die eigentliche Sensation bzw. Idee des Grundeinkommen.
Ich kann und will alles im Leben machen, tun und durchführen, was ich will, was mir entspricht.
Ich will und kann meine eigenen Ziele und Wünsche erreichen. Ich kan und werde jede meiner Stärken erkennen, ausbauen und vielen Menschen damit helfen.
Ich bin in eine sehr interessante und glückliche Zukunft unterwegs.

Danke für die Idee, sich hier miteilen zu können.
Möglicherweise ist es nur für mich selbst ganz wichtig, daß ich das hier aufschreiben konnte.
Möglicherweise konnte ich damit irgendjemanden helfen, sich selbst Gedanken zu machen…

DANKE

15.01.10 0 Comments

Ich würde endlich wieder leben und nicht mehr nur überleben oder ums Überleben kämpfen! Ich würde endlich wieder in Würde leben! Ich habe eine schwerbehinderte Tochter, die eine ganztägige 1:1-Betreuung braucht, damit es ihr richtig gut geht. Auch sie würde vom Grundeinkommen profitieren.

Vielleicht würde ich mich mit einer kleinen Sache selbständig machen (Ideen habe ich, aber alleine davon leben könnte ich nie), und zwar so, daß ich meine Tochter bei den Arbeiten beteiligen kann. Ich möchte, daß sie einmal nicht in einer Behindertenwerkstatt vom normalen Leben ausgeschlossen wird, sondern daß sie weiterhin so wie jetzt (sie geht nicht in eine Sonderschule, wo sie schon jetzt vom Leben der anderen abgeschitten wäre) mitten unter all den anderen, meist nicht-behinderten Menschen leben darf.

Auch wenn ich nicht erwerbstätig bin, würde ich doch im Wesentlichen das weiterarbeiten, was ich bisher mache. Es ist Arbeit, auch wenn es kein Broterwerb ist. Pflege ist sogar sehr harte Arbeit, vor allem, wenn man dabei nachts auch noch öfter raus muß.

Außer der Pflege und Betreuung meiner Tochter beschäftige ich mich schon seit einiger Zeit mit dem Thema Bildungs-Freiheit, zuletzt auch zunehmend mit dem Thema Machtmißbrauch der Jugendämter (Kinderklau). Ich würde mich auf beiden Gebieten weiterhin engagieren, ich würde mich evt. mehr dafür einsetzen, denn viel Energie, die ich jetzt in Bürokratiekram stecken muß, wäre dann frei. Zum Thema Bildungs-Freiheit (schulfrei leben und lernen) würde ich ein Buch schreiben.

Außerdem würde ich ab und zu mal wieder verreisen, mit Auto und Zelt in Europa. Natürlich zusammen mit meiner Tochter.

01.09.09 0 Comments

Wahrscheinlich würde ich weniger arbeiten um mehr Zeit für mich und meine Familie zu haben. Also weniger als die 55 Stunden jetzt. Und wahrscheinlich würde ich meine Prioritäten anders setzen. Und mehr Musik machen. Wieder lernen. Aber Leben ohne Arbeit kommt nicht in Frage.

02.05.09 0 Comments

Ich würde meine Selbstständigkeit weiterführen und damit aber besser klarkommen, da der große Aufwand für Buchführung wegfällt, wenn im gleichen Zuge die Steuer reformiert wird.
Ich bin studierter Kommunnikationsdesigner und ich liebe schöne Dinge. Leider ist der Berufseinstieg in dieser Branche eher ein Sklaveneinstieg, womit ich mich einer Anstellung verwehrt habe und mich Selbstständig machen musste, damit mein Leben nicht fremdbestimmt verläuft. Mehrfache Praktikas, (moderne Versklavung zumindest in der Medienbranche) unbezahlte Überstunden, Arbeit am Wochenende, keine Tarifbezahlung etc. lassen mich an meiner Branche stark zweifeln. Daher habe ich den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Ob das der bessere Weg war frage ich mich immer wieder. Mein Lebensstatus hat sich seit Beginn meines Studiums 2002 kaum geändert. Ich bin immer noch auf ein WG-Leben angewiesen und große Sprünge lassen sich mit meinem Einkommen nicht machen. Allerdings achte ich ja auch darauf, dass Ich neben der Arbeit auch immer noch Zeit zum leben (genießen) habe.
In meinem Bekanntenkreis kenne ich niemanden, der mit Ende zwanzig bereits ein Haus gebaut hat. Ein eigenes Auto besitzen auch nur sehr wenige.(Wenn ich mir die Generation meiner Etern anschaue, hatten die bereits mit mitte zwanzig Ihr viertes Auto gefahren und ein Haus auf Kredit gebaut. Heute haben sie mehr oder weniger ausgesorgt. Meiner Generation scheint dieser Lebenslauf zu einem hohen Prozentsatz verwehrt zu werden.Man hat als junger Mensch das Gefühl in seiner persönlichen Entwicklung ausgebremst zu werden. An Familienplanung ist weissGott nicht zu denken. Außer man findet sich damit ab, dass man keine Zeit für Erziehung hat und mittelfristig kleine Monster züchtet. Oder man nimmt sich die Zeit für Erziehung und isst nur noch Kartoffeln mit Quark. Wo bleibt dann aber die Lebensqualität und das Teilhaben am gesellschaftlichen, kulturellen Leben? Die Politiker wundern sich, dass gerade Akademiker kaum noch Kinder bekommen und beklagen den demografischen Wandel und die Probleme die damit einher gehen.
Da die Relation zwischen Leistung und Lohn meilenweit auseinander liegen, macht es aber auch kaum Sinn eine Familie zu gründen, da die Grundvorraussetzungen nicht stimmen. Das erste was ich mit einem Grundeinkommen machen würde, wäre mit meiner Freundin zusammenziehen und eine Familie gründen. Und als freier Designer unser Auskommen weiterhin unterstützen.

17.02.09 0 Comments

Bücher und Fachartikel schreiben, endlich wieder Musik machen und mich mehr um meine Familie kümmern, Pflegeleistung selbst erbringen, statt sie an Fremde outsourcen zu müssen.

22.10.06 Kommentare deaktiviert

lernen, studieren; mich um meine familie kümmern; sinnvolle dinge ausprobieren, für die ich heute keine zeit und keinen nerv habe…

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