27.01.12 0 Comments
Einmal Volltanken
und wenn noch was übrig bleibt ein Päckchen Kaugummi
Einmal Volltanken
und wenn noch was übrig bleibt ein Päckchen Kaugummi
Mit einer Pistole wie Tyler Durden aus “Fightclub” Leute motivieren etwas aus ihrem Leben zu machen.
Als 54 jährige alleinerziehende Mutter würde ich alles dran setzen noch fehlende fachliche Fähigkeiten so auszubauen,um im ersten Marktsektor zu überzeugen.Und bei fester Einstellung auf zweiter Schiene auch für eine selbständige Tätigkeit noch im Rentenalter aktiv mitmischen.Mit den jetzigen Einkommensverhältnis und Strukturverhalten bleibt die Chance gleich null. Mit gefesselte Füße und Hände nutzt auch guter Wille und Bereitschaft nichts. Ich will arbeiten und dafür muss auch die Voraussetzung geschaffen werden.Bitte auch so,das ich auch ohne Gehstock von Hartz IV mein Leben leben kann!
Man könnte sich auf die wirklich wichtigen Dinge des Lebens konzentrieren, mehr ehrenamtliche Arbeiten machen, sich um kranke und pflegebedürftige Familienmitglieder selber kümmern. Die Existenzangst die viele wirklich zerfrisst wäre weg. Und ich würde mir einen Lebenstraum erfüllen, und zwar eine eigene Hundezucht.
Mein Job (selbständig) gefällt mir, also würde ich weiterarbeiten. Entgeltliche Arbeit würde ich reduzieren und dafür jenen helfen, die mit Verwaltungsdingen nicht so fit sind und sich gegen die Verwaltung wehren müssen, obwohl sie eigentlich dafür kein Geld haben.
Wir müssten nicht mehr mit Existenzängsten leben und könnten uns voll und ganz auf das konzentrieren was uns Freude und Spass macht. Wenn jeder das macht was in ihm angelegt ist, dann ist jeder auf seinem im zustehendem Platz.
Wenn irgentjemand den Menschen unterstell das er faul ist ist das nur eine Ausrede, weil jene noch nicht versucht haben sie tun zu lassen was sie gerne möchten.
Ich würde weiter einer Beschäftigung/Arbeit nachgehen. Ich brauch einfach Beschäftigung. Ich würde freiwillig bei der Ernte helfen, oder das was ich derzeit mache weitermachen.
Nebenbei kann ich auch das was mir derzeit wegen finanzieller Engpässe verwehrt bleibt in angriff nehmen. Vorausgesetzt das BGE gibt es in einer Höhe die Spielräume offen lässt.
Ich würde mich fragen, wer das alles bezahlen soll!
Auch würde ich als 71 Jähriger
Dienstleister mich freuen,arbeiten zu können und zu dürfen!
Ich würde Bücher über die Geschichte meiner Heimat schreiben, besonders über die Zeit des Nationalsozialismus (denn der ist im Großen und Ganzen von vorn bis hinten ausgeleuchtet, aber im Kleinen ist zu der Einstellung Einzelner gar nichts bekannt). Ich würde den hiesigen Literaturkreis nicht mehr nur als Hobby, sondern als Aufgabe sehen. Und ich würde nicht mehr nur in einem Chor singen, sondern noch in einem zweiten.
Ich würde den Philosophiekreis, der jetzt schon besteht, besser und intensiver betreuen und könnte mich besser vorbereiten. Auch Projekte wie Mehr Demokratie würde ich dann nicht nur als passives Mitglied unterstützen.
Außerdem würde ich intensiv Gartenbau betreiben. Und mehr Sport machen. Und zu guter Letzt würde ich viel mehr mit den Kindern unternehmen.
Ich würde auch weiterhin einer Erwerbsarbeit nachgehen, ob es noch dieselbe wäre wie jetzt, weiß ich nicht. Es dürfte durchaus etwas Sinnvolleres sein, dann wäre ja auch etwas Zeit, sich das in Ruhe anzuschauen.
Ich würde meine Arbeitskraft in Haus und Grundstück, für Familie, Verwandte, Bekannte und in Naturschutz einsetzen. Wichtig sind mir die Erhaltung und Schaffung der Lebensräume für Frösche und Kröten (meine Lieblingstiere profitierten mit vom BGE!!!). Zudem würde ich die selbst erstellten Stücke elektronischer Tanzmusik endlich veröffentlichen und meine Gemälden und Zeichnungen ausstellen. Wichtig wäre mir auch die Muße, Vorstellungen anschaulich auf Papier zu bringen, welche die Umwelt schont, das Zusammenleben fördert, etc. Wahrscheinlich käme ich endlich aus dem Trip erhöhtes Ruhebedürfnis (wg. d. erdrückenden Sozial- und Arbeitsbedingungen) raus und probiere mal öfter Neues aus. Der Alptraum würde nicht eines Tages real werden, unser Grundstück mit vielen Amphibien-Rückzugsmöglichkeiten an ´nen totalen Frosch-Hasser verkaufen zu müssen.
In meinem Leben hatte ich viel Böses erfahren. Aufgrund des gegenwärtigen Druckes vom Arbeitsamt bin ich leider geneigt, Böses weiter zu geben (z.B. an unsere stark nervende Katze). Jedesmal tut es mir hinterher leid, ich ärgere mich darüber sehr. Mit dem BGE würde sich das Böse in mir deutlich reduzieren, sodass mein Umfeld sehr davon profitieren könnte.
Im Gegensatz zu vielen anderen Menschen, bedauerlicherseits auch Politiker (was alles hoffentlich nicht die Mehrheit ausmacht!) traue ich meine Mitbürger durchaus zu, aktiv zu bleiben/werden. Mein Wunsch ist es, dass in den (bitte immer fruchtbarer werdenden) Diskussionen nicht mehr die Argumentation, unangenehme Arbeit bleibe liegen, im Vordergrund steht. Wie des öfteren erwähnt, könnten diese Arbeiten entweder besser entlohnt oder automatisiert werden.
Des weiteren liegt mir sehr, dass sich die Diskussionen um die Finanzierbarkeit von dem OB zum WIE verlagert. Leute, die die Finanzierung / das ganze Projekt negieren (und vielleicht noch angreifen), wären gut beraten, eigene substantielle Ideen vorzubringen.
Wie sicherlich viele Andere wurde auch ich früher gezwungen, mich zu verbiegen, das zu tun, was mir gegen den Strich ging. Ich finde, die Zeit des Müssens MUSS einfach der Zeit des Dürfens für alle weichen. Es kann nicht sein, dass die oberen 10.000 den jahrzehntelang aufgebauten Volkswohlstand einheimsen und eine Unmasse an Zeit nur für sich beanspruchen, während ein Durchschnittsbürger kränker von Existenzsorgen wird.