Was würden Sie tun, wenn Sie ein bedingungsloses Grundeinkommen bekämen?



Würden weiter arbeiten: 90% (1010) 
Würden nicht weiter arbeiten: 10% (110) 

Archiv fü Oktober 2010

31.10.10 0 Comments

Das wärs, endlich nicht ständig an das besch.. Geld denken zu müssen!
Ich würde meiner Familie endlich ein schönes eigenes Zuhause bieten können, dass sie sich so wünscht und auch verdient.
Ich würde auch in meinem job weiterarbeiten, viell nicht so viele Stunden aber dafür wahrscheinlich produktiver da der ganze Druck und alles abfällt. Und ich hätte endlich mehr zeit mit meiner Familie!

28.10.10 0 Comments

Sobald ich das Bedingungslose Grundeinkommen erhalte, engagiere ich einen Englischlehrer für Privatstunden. Außerdem kaufe ich mir jeden Monat nur die besten Lebensmittel, gesund und biologisch. Ich gehe dann zwei oder drei Mal in der Woche zum Essen aus, und ins Kino. Ich kaufe mir all die interessanten Bücher, Kleider und Möbelm die ich auf meiner Wunschliste habe. Da ich mir um meine Rente weder Sorgen noch Gedanken machen muss, mache ich eine weitere Ausbildung und reise ein bisschen herum.

28.10.10 0 Comments

Ein Leben ohne Existenzangst – nachdem ich das Buch “Einkommen für alle” von Götz W. Werner gelesen habe, kann ich mich für diese Idee begeistern. Die nächste Partei, die diese Idee in ihr Parteiprogramm aufnimmt, ist die, die ich wählen werde! Auch ich würde weiter arbeiten, allerdings nicht mehr so unter Zwang, wie man es heutzutage tun muss.

23.10.10 0 Comments

Endlich ein Leben ohne Panikattacken, Existenzängste und sonstigen gesellschaftlichen Druck oder Ausgrenzung. Mal mehr als eine Hose im Schrank, Arbeiten zum “spaß” bzw. der persönlichen Überzeugung zugute. Ja, ich würde arbeiten. Ich möchte auch jetzt arbeiten, aber mir gibt niemand eine Chance. Eine zweite Lehre bezahlt mir niemand, Umschulungen gibt es nicht mehr “mal so eben”, obwohl ich es sehr gerne tun würde. Und so hängt man fest. WENN man mal Arbeit kriegt, bekommt man dafür auch nur einen Hungerlohn, weil ich in meinen Lehrberuf nicht mehr Fuß fassen kann und somit auf irgendwelche Helferlein-Jobs angewiesen bin. Das motiviert nicht wirklich. Und selbst diese Helferlein-Jobs kriegt man so schnell nicht. Da ist man dann überqualifiziert… Jaja…. Ein bedingungsloses Grundeinkommen würde mir meinen Lebensmut und die Lebensfreude zurück bringen. Ich würde aufblühen und anderen Menschen helfen. Noch mehr als ich es ohnehin schon tu. Weil mein eigenes Leben dann einfach sorgloser ist.

23.10.10 0 Comments

Ich würde endlich ohne Existenzangst mein Leben führen können. Um aktiv werden zu können, brauche ich die Rückendeckung einer abgesicherten Existenzgrundlage, nur so kann ich persönlich nur noch funktionieren. Das derzeitige System mit Zwang und Sanktionen schafft es noch nicht mal, mehr als einen winzig kleinen Bruchteil meines Potentials freizusetzen.

Außerdem möchte ich bemerken, daß ich aus einer sehr kaputten Familie komme. Während meiner Kindheit/Jugend wurde soviel in mir brutal zerstört, und niemanden hat es interessiert. Weder die Nachbarn (welche sehr wohl das tägliche Schreien und endlose Weinen von meinen drei Geschwistern und mir gehört haben) noch die Schule, welche anstatt auf unsere extrem gestörten Auffälligkeiten helfend zur Seite zu stehen, mit autoritären Aggression reagiert hat.

In anderen Worten: diese Gesellschaft schuldet Leuten wie mir im großen Maße! Kein Geld der Welt könnte wieder gut machen, was meinen Geschwistern und mir angetan wurde! Alle haben sie weggeschaut! Niemand hat sich einen Scheißdreck um uns gekümmert! Mit blauen Flecken, unterernährt und ausgehungert sind wir zur Schule gegangen.
Natürlich kann ein Kind unter diesen Bedingungen nicht vernünftig lernen, aber das interessierte die Lehrer nicht. Zu Hause hatte niemand von uns ein Platz an dem er sich zurückziehen konnte, geschweige denn ein eigenes Zimmer. 24/7 waren wir der unaufhörlichen Aggressionen der Eltern ausgesetzt. Es war die Hölle auf Erden!

Heute, wo wir erwachsen und unsere Eltern Tod sind, kümmert sich kein Arsch darum unter welchen Bedingungen wir aufgewachsen sind. Die Verantwortung wird jedem Erwachsenen zu 100% persönlich gegeben, dabei spielt es keine Rolle, ob man eine Traum- oder eine Albtraum-Kindheit hatte.

Vergewaltigt wurden wir reichlich, da brauche ich ganz bestimmt nicht auch noch eine gehirnamputierte, neoliberale Gesellschaft.
Menschen wie mich hat die Gesellschaft größtenteils sowiso verloren. Sie dürfte heilfroh sein, wenn ich durch die zurückgewonnnene Freiheit wieder Lust hätte, bei der Gestaltung unserer Gesellschaft mitzumachen.

22.10.10 0 Comments

Was ich tun würde, erst mal aufatmen!! Ich sitze in einer Ehe fest mit 2 Kindern und kann mich nicht scheiden weil:
- Das Geld dafür fehlt.
- Mein (noch) Mann das Haus verlieren würde, auf das ich verzichte, bzw. verzichten muss.
- Ich Existenzängste habe die natürlich von der finanziellen Unsicherheit kommen.
- Ich eigentlich nur in eine andere Abhängigkeit kommen würde (vom Staat).
- Ich den Druck vom Arbeitsamt schwer aushalten kann (“Sie müssen sich bewerben sonst wird Ihnen Geld gestrichen”)
- Die Liste könnte ich stundenlang weiterführen…

Wenn ich ein Grundeinkommen hätte, würde ich gerne ein Psychologiestudium anfangen um später in diesem Bereich zu arbeiten. Mein Lebenstraum. Ach ja und wenn noch Zeit bleibt ein kleines Bistro zu eröffnen.

22.10.10 0 Comments

Ich würde mein soziales Engagement ausweiten. Ich bin arbeitslos und zähle lt. IAB zu den 7,11 Millionen, die über das Konstrukt der Bedarfsgemeinschaft keinen einzigen Cent bekommen und ergo in gar keiner Statistik mehr auftauchen. Aktuell mache ich eine Foto-AG in einer Schule des Nachbarortes. Damit verdiene ich wöchentlich 18 Euro abzüglich Fahrtkosten. Der Aufwand (Vorbereitung, Nachbearbeitung, EDV-Wartung etc.) beträgt rund 12 Stunden pro Woche. Wenn ich das auf den “Verdienst” umlege, dann kann man wirklich nur noch von sozialem Engagement sprechen. Immerhin gelingt es mir dadurch, die Kids vom Rumhängen und von der Flasche fernzuhalten – und das ist immerhin etwas. Aber es wäre sehr viel leichter, wenn ich die (finanziellen) Mittel besäße, um sie besser motivieren zu können. Denn Fotografieren lernen heißt Sehen lernen. Und Sehen lernen heißt den eigenen Kopf zu benutzen – und kritischer zu werden!

17.10.10 0 Comments

Ich würde zwei meiner 3 Jobs aufgeben, um in Ruhe meine Ausbildung beenden zu können.

Ich liebe die Idee des Grundeinkommens. Menschenwürdig leben, Frei von Abhängigkeiten, selbstbestimmt. Ein Traum, der hoffentlich Realität wird.

Ich wünsche es mir für mich, aber noch doller für meine Kinder. Ein Hoffnungsschimmer für die Erde.

12.10.10 0 Comments

Ich werde zuerst einmal tief durchatmen und das Gefühl,
unabhängig und frei zu sein, wahrnehmen. Erlöst von der momentanen Existenzangst und dem gegängelt werden in Bezug auf HartzIV, werde ich sicher Tage für mich brauchen, um das Unfassbare wirken zu lassen. Einfach Mensch sein dürfen? Das wär’s!! Kreativ, Schöpferisch und lustvoll werde ich bei Sinn -und Lebensfreudebrindende Projekte mitarbeiten und Nachts endlich wieder schlafen können.

10.10.10 0 Comments

ich bin seit über 25 Jahren in der Verwaltung vollzeitig u. unbefristet beschäftigt. Ich würde mir zuallerst eine längere Auszeit nehmen u. meinen Interessen wie Kräuter- u. Beerensammeln noch mehr als jetzt nachgehen. Vielleicht ließe sich sogar ein kleiner Handel, eine Tätigkeit damit aufbauen… Auch als Wanderführer würde ich gerne ab u. zu unterwegs sein u. mich in einer Zeitbank engagieren. Gegen Kost u. Unterkunft, ohne Geldlohn in einem Seminarzentrum für 2 Monate mitzuarbeiten ist eine weitere Vision für mich. Ich wüsste schon welches Seminarzentrum in Frage käme… Nach so einem Sabbatjahr würde ich dann nur mehr 2 1/2 Tage (vertikales Part-time) in der Woche im alten Beruf tätig sein u. den Rest mit obgenannten Tätigkeiten verbringen. Schön diese Vorstellungen… Überraschend Schöpferisches, noch gar nicht Bekanntes könnte entstehen…

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