Was würden Sie tun, wenn Sie ein bedingungsloses Grundeinkommen bekämen?



Würden weiter arbeiten: 90% (1008) 
Würden nicht weiter arbeiten: 10% (110) 

28.02.08

Ich würde es einsetzen um diese falsche Idee wieder los zu werden. Die Ungerechten und die Müßiggänger werden belohnt von den Hochleistern, welche eigentlich unsere Hochachtung verdient haben, falls es zu hoch ausfällt (man damit leben kann).
Und falls das Grundeinkommen zu niedrig ist, erlaubt es allen möglichen widerlichen Ausbeutern den Menschen chinesische oder ukrainische Löhne für irgendwelche Drecksarbeiten zu zahlen.
(Sorry @Chinesen und Ukrainer nicht persönlich nehmen aber so ist’s nun mal.)

Peacepe
Chris

0 Comments

  1. studi am 13.03.08:

    Ich würde Zitate als solche kennzeichnen. Auch wenn es deiner Meinung entspricht, stammt die Aussage bzgl. “Hochleistern” und “chinesischen oder ukrainischen Löhnen” vom Sozialphilosophen André Gorz. Er betont jedoch nicht die fehlende Achtung gegenüber Hochleistern, sondern eine Arbeitsmarktwandlung in der nur noch diese überhaupt eingestellt würden.

    Ich persönlich glaube nicht, dass Hochleister Anerkennung verdienen, da sie wie die meisten Menschen unserer Gesellschaft für den eigenen Geldbeutel arbeiten. Meine Hoffnung ist mit dem BGE, dass beide Seiten (angemerkt dass ich kein Freund dieser Schubladen bin), sowohl “Müßiggänger” als auch “Hochleister” einen Einstellungswandel gegenüber (der noch notwendigen) Arbeit erleben. Ich gönne jedem Workaholic die Entdeckung der Faulheit und jedem Faulpelz die Entdeckung der Befriedigung durch Schaffen.

    Einem zu niedrigen Grundeinkommen stehe auch ich kritisch gegenüber, da es vielen dann nicht besser gehen würde als mit Hartz4 und der Druck den die Empfänger bekommen dann “Chef”-Sache würde, wie von Gorz kritisiert.

    Das Original-Zitat aus der Psychologie Heute (März ’08) lautet:
    “Wenn es zu niedrig ist, erlaubt es allen möglichen Profiteuren, in Deutschland chinesische oder ukrainische Löhne für irgendwelche Drecksarbeiten zu zahlen. (…) Man subventioniert also die widerlichsten Ausbeuter. Und wenn das garantierte Grundeinkommen wirklich ausreichend ist, subventioniert und ermutigt man damit die Weigerung, überhaupt etwas zu tun, Man erlaubt dadurch den Arbeitgebern, die ganze notwendige Arbeit den Hochleistern vorzubehalten – die anderen können zu Hause bleiben oder Fußball spielen. In beiden Fällen spaltet sich die Dualgesellschaft immer tiefer.“

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