Was würden Sie tun, wenn Sie ein bedingungsloses Grundeinkommen bekämen?



Würden weiter arbeiten: 91% (1092) 
Würden nicht weiter arbeiten: 9% (110) 

09.03.15 - keine Kommentare -

In meinem Beruf würde ich weiterarbeiten. 10 Jahre Ausbildung sind eine lange Zeit. Irgendwann muß das erlernte Wissen auch auch einmal genutzt werden. Es gibt dort noch soviel zu tun, daß ich locker bis 80 etwas zu tun hätte.
Z. B. MRT- und PET-Kontrastmittel, Fluoreszenzkontrastmittel für Tumoroperationen. Ganz aktuell Moleküle für organische Halbleiter.
Doch in diesem Land besteht kein Interesse an Forschung und Entwicklung, an der Umsetzung neuer Ideen.
Auch außerhalb des Berufs gibt es noch viel kreative Aufgaben. Themen wie Permakultur, eßbare Stadt und urbane Landwirtschaft eröffnen ein breites Betätigungsfeld. Es gibt noch viel zu tun, also anfangen.

04.03.15 - keine Kommentare -

Natürlich würde ich weiter arbeiten! Mir würde das auch gar nicht schwer fallen, da ich bereits viele Jahre zu den Menschen gehöre, die fast ausschließlich Arbeiten erledigen, die als solche gar nicht anerkannt und somit auch nicht bezahlt werden. Gerade bin ich dabei, mein viertes Kind groß zu ziehen. Ich bin auch überzeugt davon, dass ein BG großes Potential in unserer Gesellschaft freilegen würde.
Arbeiten um zu leben, nicht leben um zu arbeiten!

26.02.15 - keine Kommentare -

Noch mehr Energie in Projekte setzen, die eine Weiterentwicklung der Demokratie gut tun und die gesellschaftlich aus meiner subjektiven Sicht notwendigen Bereiche zu verändern. Aufträge die in Ordnung sind ablehnen, weil ich keine Existenzangst haben muss. (teoretisch tägliches Leid eines Selbständigen)Zeit für Familie so einsetzen, wie es dem Zusammenleben gut tut.

24.02.15 - keine Kommentare -

Als erstes eine große Party feiern – der Anlass wäre nichts weiter als die größte Errungenschaft der Menschheit im noch jungen 21. Jahrhundert. Anschließend mit noch größerer Leidenschaft mich meinem Beruf widmen. An der finanziellen Existenz kratzende Interessenkonflikte wären auf einen Schlag entkräftigt, was einer Gesellschaft auf kurz oder lang nur gut tun kann. Als angehender Architekt könnte ich mich stets für das meiner Ansicht nach richtige entscheiden und konsequent Aufträge ablehnen, die ich für ethisch fragwürdig halte. Mitarbeiter würden arbeiten, weil sie es wollen und nicht, weil sie das Gehalt zwingt. Es gäbe mehr Zeit zu reflektieren, wohin eine Gesellschaft steuert, anstatt ständig dem Wahl nach Wachstum hinterher zu hecheln. Nachdem sich die Menschen in der Geschichte bereits von der Herrschaft von Königen, von Kirchen, oder bestimmte Staatsformen befreit haben, wäre die Befreiung vom der Herrschaft des Kapitals ein weiterer Schritt hin zum wirklich mündigen Menschen.

01.02.15 - keine Kommentare -

Durch ein Grundeinkommen könnte ich in Ruhe herausfinden was ich wirklich im Leben will. Ich müsste nicht durch das Abitur und Studium hetzen, nur das ich endlich selber Geld verdiene und meinen Eltern nicht mehr auf der Tasche liege. Ich würde sicherlich viele verschiedene Arbeiten ausprobieren und müsste mich nicht mehr mit 4€ Stundenlohn fürs Zeitungen austragen oder Pizza ausliefern begnügen. Außerdem hätte ich mehr Zeit für meine Freundin und zum Lesen. Das Grundeinkommen ist eine tolle Idee, die ich hoffentlich noch selber erfahren kann.

20.11.14 - keine Kommentare -

Zuerst einmal tief durchatmen.
Nun als Pensionistin mit 430,00Einkommen könnte ich mich noch mehr in den Dienst der Allgemeinheit stellen,mich aber trotzdem dem widmen was mir persönlich wichtig ist.
Wieviel Potential wohl in den Menschen schlummert, das nicht hervorgeholt werden kann, weil sie fürs Überleben rackern müssen, ihre Kinder dadurch vernachlässigen usw… Umdenken, Grundeinkommen für alle!!!

19.11.14 - keine Kommentare -

Ich würde weiterarbeiten, allerdings nicht Vollzeit, sondern 3 Tage die Woche noch, so hätte ich genug Zeit für meine Hobbies und mein ehrenamtliches Engagement. Dazugehört zum Beispiel, das Schreiben von Gedichten oder auch das Modeln im Gothicbereich. Natürlich hätte ich dann auch genug Zeit mich mit meinen Freundinnen und Freunden zu treffen und hätte aber auch noch genug Zeit zum relaxen, momentan müsste ich mich manchmal vierteilen oder die Tage 48 Stunden haben.

16.10.14 - keine Kommentare -

Ich würde nicht weiterarbeiten. Ich war 13 Jahre lang arbeitslos ( habe dabei übrigens nie etwas vom Staat bezogen, wir lebten hier von Rücklagen ), habe das sehr genossen und hatte in dieser Zeit stets genügend Zeit für all meine Hobbies, die mir auch jetzt immernoch ziemlich wichtig sind und die unter dem Arbeitsleben erheblich leiden ( was dazu führt, dass ich an manchen Tagen äußerst unausgeglichen werde und ich mich ständig gehetzt fühle ). Da ist beispielsweise das Modeln im alternativen Bereich, was ich nun schon 13 Jahre lang tue, das längst fester Bestandteil meiner Identität geworden ist, und alle Aktivitäten drumherum ( wie zB die digitale Bildbearbeitung, was oft sehr zeitaufwändig ist, Arbeiten an meiner Homepage, die dauerhafte Präsenz im Internet mit neuen Bildern, Ideenentwicklung, die Kontaktaufnahme zu weiteren Fotografen… ) – wenn ich ein reguläres Berufsleben habe, bleibt viel zu viel davon einfach mal eben auf der Strecke und die beiden Tage am Wochenende reichen mir nie und nimmer für das aus, was ich alles so vorhabe. Und SCHWUPPS ist es schon wieder Sonntag Abend und der ganze Mist geht von vorne los. Für mich persönlich müssten die Tage mal eben generell 8 Stunden länger sein um wirklich alle Aktivitäten und Hobbies unterzubringen und dann noch genügend schlafen zu können ( auch wichtig ). Ich habe das Zeitmanagement noch nicht im Griff, mir gelingt es nicht wirklich, Prioritäten zu setzen, da mir persönlich zu viele Dinge zu wichtig sind. Dazu gesellt sich noch Perfektionismus. Was dazu führt, dass ich mich manchmal fühle, als habe man mich in eine Zwangsjacke gesteckt und es macht mich zuweilen depressiv. Mir tut das definitiv nicht gut. Außerdem brauche ich auch einfach mal Zeit, um MENSCH sein zu können – und nichts weiter. Ohne Hetze, ohne ständigen Zeitdruck, ohne Existenzängste… Das reguläre Arbeitsleben ist in meinen Augen eine echte Belastung und leider auch ein notwendiges Übel ( ohne geht es derzeit einfach nicht, egal wie sparsam man lebt und wie akribisch man sein Haushaltsbuch führt ). Man ist dazu gezwungen, etwas zu tun, was man eventuell eigentlich gar nicht machen möchte, wertvolle Lebenszeit wird einem geraubt und man ist sozusagen ein Lohnsklave. So sehe ich das. Mit 1000 Euro BGE pro Nase würden mein Freund und ich locker hinkommen und könnten davon sogar noch was zur Seite legen ( ich achte sehr auf die Finanzen ). Und das Leben wäre insgesamt entspannter.

09.09.14 - keine Kommentare -

Ich würde mich voll und ganz auf mein Studium konzentrieren.Ich bräuchte keine Angst mehr davor zu haben die Miete für mich und meinen Sohn nicht zahlen zu können und würde meine Zeit dafür nutzen mein Studium zu beenden anstatt so viel zu arbeiten.Und ohne Existenzängste funktioniert das Studieren zehnmal so gut und fünf mal so schnell. Ich würde endlich richtig viele soziologische Texte lesen und eine umso bessere Sozialarbeiterin werden. Ich würde mich auch mehr damit beschäftigen wie ich dazu beitragen kann sozialpolitische Rahmenbedingungen zu veraendern und ich würde Brotaufstriche selbst machen und Gemüse einlegen und ganz viel Quatsch mit meinem Sohn machen.Ich würde meinen Sohn dann naemlich früher aus der Kita abholen und mit ihm zum Eltern Kind Sport gehen.

01.09.14 - keine Kommentare -

Wenn ich keine Existenzangst mehr haben müsste würde ich gerne einen sozialgarten mit vielen anderen zusammen aufbauen… oder einen umsonstladen. In Altenheime und Kindergarten gehen und mit den alten und Kindern singen. ich würde auch wieder was mit Kindern arbeiten, aber nicht mehr in 25zu1,75-Betreuung wie bisher. wär auch gar nicht mehr nötig, weil durch das bge die Eltern ja auch mehr zeit für ihre Kinder hätten.

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