Was würden Sie tun, wenn Sie ein bedingungsloses Grundeinkommen bekämen?



Würden weiter arbeiten: 91% (1087) 
Würden nicht weiter arbeiten: 9% (110) 

20.11.14 - keine Kommentare -

Zuerst einmal tief durchatmen.
Nun als Pensionistin mit 430,00Einkommen könnte ich mich noch mehr in den Dienst der Allgemeinheit stellen,mich aber trotzdem dem widmen was mir persönlich wichtig ist.
Wieviel Potential wohl in den Menschen schlummert, das nicht hervorgeholt werden kann, weil sie fürs Überleben rackern müssen, ihre Kinder dadurch vernachlässigen usw… Umdenken, Grundeinkommen für alle!!!

19.11.14 - keine Kommentare -

Ich würde weiterarbeiten, allerdings nicht Vollzeit, sondern 3 Tage die Woche noch, so hätte ich genug Zeit für meine Hobbies und mein ehrenamtliches Engagement. Dazugehört zum Beispiel, das Schreiben von Gedichten oder auch das Modeln im Gothicbereich. Natürlich hätte ich dann auch genug Zeit mich mit meinen Freundinnen und Freunden zu treffen und hätte aber auch noch genug Zeit zum relaxen, momentan müsste ich mich manchmal vierteilen oder die Tage 48 Stunden haben.

16.10.14 - keine Kommentare -

Ich würde nicht weiterarbeiten. Ich war 13 Jahre lang arbeitslos ( habe dabei übrigens nie etwas vom Staat bezogen, wir lebten hier von Rücklagen ), habe das sehr genossen und hatte in dieser Zeit stets genügend Zeit für all meine Hobbies, die mir auch jetzt immernoch ziemlich wichtig sind und die unter dem Arbeitsleben erheblich leiden ( was dazu führt, dass ich an manchen Tagen äußerst unausgeglichen werde und ich mich ständig gehetzt fühle ). Da ist beispielsweise das Modeln im alternativen Bereich, was ich nun schon 13 Jahre lang tue, das längst fester Bestandteil meiner Identität geworden ist, und alle Aktivitäten drumherum ( wie zB die digitale Bildbearbeitung, was oft sehr zeitaufwändig ist, Arbeiten an meiner Homepage, die dauerhafte Präsenz im Internet mit neuen Bildern, Ideenentwicklung, die Kontaktaufnahme zu weiteren Fotografen… ) – wenn ich ein reguläres Berufsleben habe, bleibt viel zu viel davon einfach mal eben auf der Strecke und die beiden Tage am Wochenende reichen mir nie und nimmer für das aus, was ich alles so vorhabe. Und SCHWUPPS ist es schon wieder Sonntag Abend und der ganze Mist geht von vorne los. Für mich persönlich müssten die Tage mal eben generell 8 Stunden länger sein um wirklich alle Aktivitäten und Hobbies unterzubringen und dann noch genügend schlafen zu können ( auch wichtig ). Ich habe das Zeitmanagement noch nicht im Griff, mir gelingt es nicht wirklich, Prioritäten zu setzen, da mir persönlich zu viele Dinge zu wichtig sind. Dazu gesellt sich noch Perfektionismus. Was dazu führt, dass ich mich manchmal fühle, als habe man mich in eine Zwangsjacke gesteckt und es macht mich zuweilen depressiv. Mir tut das definitiv nicht gut. Außerdem brauche ich auch einfach mal Zeit, um MENSCH sein zu können – und nichts weiter. Ohne Hetze, ohne ständigen Zeitdruck, ohne Existenzängste… Das reguläre Arbeitsleben ist in meinen Augen eine echte Belastung und leider auch ein notwendiges Übel ( ohne geht es derzeit einfach nicht, egal wie sparsam man lebt und wie akribisch man sein Haushaltsbuch führt ). Man ist dazu gezwungen, etwas zu tun, was man eventuell eigentlich gar nicht machen möchte, wertvolle Lebenszeit wird einem geraubt und man ist sozusagen ein Lohnsklave. So sehe ich das. Mit 1000 Euro BGE pro Nase würden mein Freund und ich locker hinkommen und könnten davon sogar noch was zur Seite legen ( ich achte sehr auf die Finanzen ). Und das Leben wäre insgesamt entspannter.

09.09.14 - keine Kommentare -

Ich würde mich voll und ganz auf mein Studium konzentrieren.Ich bräuchte keine Angst mehr davor zu haben die Miete für mich und meinen Sohn nicht zahlen zu können und würde meine Zeit dafür nutzen mein Studium zu beenden anstatt so viel zu arbeiten.Und ohne Existenzängste funktioniert das Studieren zehnmal so gut und fünf mal so schnell. Ich würde endlich richtig viele soziologische Texte lesen und eine umso bessere Sozialarbeiterin werden. Ich würde mich auch mehr damit beschäftigen wie ich dazu beitragen kann sozialpolitische Rahmenbedingungen zu veraendern und ich würde Brotaufstriche selbst machen und Gemüse einlegen und ganz viel Quatsch mit meinem Sohn machen.Ich würde meinen Sohn dann naemlich früher aus der Kita abholen und mit ihm zum Eltern Kind Sport gehen.

01.09.14 - keine Kommentare -

Wenn ich keine Existenzangst mehr haben müsste würde ich gerne einen sozialgarten mit vielen anderen zusammen aufbauen… oder einen umsonstladen. In Altenheime und Kindergarten gehen und mit den alten und Kindern singen. ich würde auch wieder was mit Kindern arbeiten, aber nicht mehr in 25zu1,75-Betreuung wie bisher. wär auch gar nicht mehr nötig, weil durch das bge die Eltern ja auch mehr zeit für ihre Kinder hätten.

13.08.14 - keine Kommentare -

Da ich leider schwer erkrankt bin würde ich eine Ausbildung zum Online Redakteur und im Bereich IT-Technologie gerne absolvieren. Und ich würde mir eine elektrische Zughilfe für den Rollstuhl kaufen, da ich bei Steigungen und Bordsteinen Probleme habe, diese mit dem Rollstuhl fahren zu können. Eine elektrische Zughilfe könnte helfen. Wenn ich ausreichend Geld hätte dann würde ich ein vierjähriges Studium beginnen zum Lehrer für Gesundheitsfachberufe, da ich über 24jährige Berufserfahrung als Krankenpfleger bzw. Gesundheits- und Krankenpfleger verfüge, doch aufgrund von schwerer Erkrankung den Beruf nicht mehr wie bisher ausüben kann.

01.08.14 - keine Kommentare -

Ich würde mit einem Grundeinkommen überwiegend als Nachhilfe-/Privatlehrer arbeiten und mich nebenher immer weiterbilden, anstatt (wie jetzt) im Büro zu sitzen. Obwohl mir meine Arbeit in der Regel Spaß macht, ist es dennoch eine Einschränkung, derzeit nicht frei entscheiden zu können, wann, wo, wie viel und was ich arbeite.

08.06.14 - keine Kommentare -

Ich bin selbstständiger Keramiker und würde genau das weitermachen, was ich jetzt tue.

02.06.14 - keine Kommentare -

Weiterarbeiten würde ich wie bisher. Ich bin freischaffender Musiker und könnte sogar viel effizienter arbeiten, weil ich mich endlich zu 100 % um Inhalte kümmern könnte, statt wertvolle Zeit und Energie ständig in Überlebensstrategien investieren zu müssen.

02.06.14 - keine Kommentare -

Vorzugsweise im Beruf zum vollen Einkommen arbeiten.

Mit BGE würde ich für Umweltorganisationen Recherchen zur Fachliteratur durchführen und allgemeinverständliche Artikel zu Themen des Umweltschutzes verfassen.

Schon lange brennen mir Ideen zu Themen wie urbane Landwirtschaft, Permakultur, square foot garden und Terra Preta auf den Nägeln. Ideen, die ich noch gerne verwirklichen würde. Insbesondere interessiert mich die Entwicklung von Methoden eines nachhaltigen Nutzpflanzenanbaus auf Balkon und Terrasse.

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